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Die Hintergründe zur Ukraine
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Reden, Interviews und Artikel im Zusammenhang des Ukraine-Konfliktes
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Der Ukraine-Konflikt
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Eine Zusammenfassung aus der Sendung vom 28. Februar 2022

  1. Ein Ultimatum an Putin und seine Antwort - 28. Februar 2022 Fonds Konzeptueller Technologien Quelle 31:18

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Moderator: Heute ist der 28. Februar 2022. Natürlich sind es die Ereignisse in der Ukraine, die alle interessieren. Die Ereignisse in der Ukraine sind vielfältig. Ich fasse alle Fragen unserer Zuschauer zusammen: Erklären Sie bitte aus Sicht der Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit, was denn nun in dem Land und auf der Welt los ist. Die ganze Woche lang haben uns Fragen erreicht, ob es eine Zusatzausgabe der Sendung geben wird, eine “Sondersendung” sozusagen. «Als die Türkei unser Flugzeug in Syrien damals abschoss, haben Sie eine Sondersendung gemacht. Warum gab es denn nun keine Sonderausgabe der Sendung zum Ukraine-Konflikt?» Ein anderer Zuschauer schreibt: «Viele sind verunsichert und irren quasi im Dunkeln. Mehrere ehemalige Militärangehörige erklären, dass bei der Durchführung der Militäroperation Russland mehrere schwerwiegende Fehler gemacht wurden.»

Valeriy Pyakin: Nun, die Vermutungen, dass ich schweige, weil ich abwarte, damit die Analytik genauer wird – sind falsch. Allerdings habe ich tatsächlich eine gewisse Zeit abgewartet.

Warum haben wir keine Sonderausgabe der Sendung gemacht? Wissen Sie, die Ereignisse sind jetzt vom Finale noch meilenweit entfernt, und dennoch sitze ich hier vor der Kamera und kommentiere das Geschehen. Es existiert gerade ein bestimmter Informationsstand, anhand dessen es möglich ist zu analysieren und bestimmte Prognosen abzugeben.

Warum keine Sondersendung? Die Lage ist schließlich akut. Worauf warten wir denn? – Ja, wir haben tatsächlich gewartet, und daher von einer Sondersendung abgesehen. Wir haben drei Tage warten müssen, damit ein gewisses Etwas passiert. Nun werden wir genau darüber sprechen, was inzwischen passiert ist. Aus den ganzen Informationen, die ich nun berichten werde, sollte jeder für sich etwas ganz Einfaches verstehen: ich hätte das auch früher erzählen können. Doch, wie man sagt, muss man wissen, wann der Zeitpunkt des Redens da ist, und wann es wiederum besser ist zu schweigen. 

Die Frage ist sehr komplex und umfangreich. Alles detailliert darzulegen ist nicht möglich. Ich werde lediglich die wichtigsten Punkte, die Meilensteine definieren, damit alles verständlich ist.

Die ganze letzte Woche haben westliche Politiker und Medien einstimmig berichtet, dass ein Krieg zwischen Russland und der Ukraine unvermeidbar ist, dass Russland unvermeidlich die Ukraine angreifen wird. Und als das tatsächlich passiert ist, haben sich alle echauffiert: «Seht Ihr, die Russen haben euch doch belogen, als sie behauptet haben, keine Angriffspläne zu schmieden! Und in der Realität ist alles doch so passiert, wie wir es gesagt haben!»

Und nun zu der Frage, wer was genau gesagt hat? Erinnern wir uns an das, was wir bereits gesagt haben: Letzte Woche haben wir erklärt, dass der Gesetzentwurf über die Anerkennung der Donezker und Lugansker Republiken ein feindlicher Gesetzentwurf ist, der aus der US-amerikanischen Botschaft stammt. Die Abgeordneten, die alle für den Gesetzentwurf gestimmt haben, haben damit Präsident Putin ein Ultimatum gestellt. Am 21. Februar 2022 kam folgender Beweis dafür zum Vorschein –  «Die Sitzung des Sicherheitsrates der Russischen Föderation vom 21. Februar 2022». Die machthabenden klan-korporativen Gruppierungen haben dem Präsidenten ziemlich eindeutig ein Ultimatum gestellt. Entweder tut er das, was man ihm sagt – also die Souveränität der Donezker und Lugansker Republiken anerkennen – oder er stürzt Russland ins Chaos mit allen daraus resultierenden Folgen – vor allem für Putin persönlich, weil er dann vernichtet würde.

Ich habe bereits mehrfach darüber gesprochen, dass niemand davon ausgegangen ist, dass sich alle wirklich an das Minsker Abkommen halten werden. Es war doch klar, dass es die Vereinigten Staaten sind, die hinter dem Staatsstreich in der Ukraine stehen. Es war doch von Anfang an klar, dass das Gesamtpotential der westlichen Länder das Gesamtpotential Russlands übersteigt. Dementsprechend war klar, dass Russland es nicht schaffen würde, die Kiewer Bande dazu zu bringen, sich an das Minsker Abkommen zu halten, weil dieses Abkommen letztendlich dazu da ist, die Kiewer Bande zu liquidieren.

Doch Russland hat – wortwörtlich – das Minsker Abkommen wie eine Art “Knüppel” benutzt, um die Angriffe auf Russland abzuwehren. Man hat oft versucht, Russland Aggression gegen die Ukraine vorzuwerfen und zur Konfliktpartei zu machen, vieles hat man versucht. Doch es gab das Minsker Abkommen. Daher ging es den Feinden Russlands darum, dass Russland selbst auf das Minsker Abkommen verzichtet. Russland, und nicht die Ukraine, sollte auf das Minsker Abkommen verzichten. Das war von prinzipieller Bedeutung, um zeigen zu können, dass Russland der Aggressor ist, dass Russland das Land ist, was mit der Aufteilung der Ukraine angefangen hat. Dann würden sich doch alle Fragen erübrigen. Welche Fragen würden denn schon aufkommen, wenn Russland so heimtückisch ist? Russland ist blutgierig, Russland hat die friedliche Ukraine angegriffen – das war es, was die Feinde Russlands erreichen wollten, und darauf haben sie auch hingearbeitet.

Verstehen Sie … Olaf Scholz kann nicht nicht gewusst haben, wie, zum Beispiel, der Massenmord in Odessa 2014 passiert ist, als man die Menschen lebendig verbrannte. Es ist unmöglich, dass er nicht davon weiß. Sein Amt lässt solche Unwissenheit einfach nicht zu. Und was sagt er? – Er sagt, dass der Genozid an den Russen “lächerlich” ist. Er findet das zum Lachen, er freut sich. Daher ist es ganz logisch, dass die faschistischen Bandera-Kräfte stets die Unterstützung des Westens bekommen. Doch warum hat sich dann Russland an das Minsker Abkommen ganz fest geklammert? – Weil das Land im Sinne seiner Ressourcen nicht bereit gewesen ist – Russland war nicht bereit, in eine Konfrontation mit dem Westen einzutreten. 2014 hat man aktiv versucht, Russland dazu zu bringen, den Dritten Weltkrieg zu starten. Der Krieg sollte nach Europa und Russland kommen. Darüber habe ich mehrfach gesprochen. Und uns ging es darum, um jeden Preis Zeit zu gewinnen, um die Armee in Ordnung zu bringen und mit Waffen auszustatten, wenn wir schon nicht in der Lage dazu sind, unsere Staatssteuerung auf Vordermann zu bringen – dort sind nach wie vor etliche Verräter.

Wir sollten uns anschauen, wie es zu dem Ultimatum kam, und warum Putin dem Ultimatum zugestimmt hat. Dann werden wir verstehen können, was für eine Teufelei bei uns gerade passiert. Bei uns gibt es viele, die den Chef der Liberal-Demokraten Wladimir Schirinowski toll finden. Es wird behauptet, dass er nahezu ein Prophet sei. Er sagt dies oder jenes – und das, was er gesagt hat, passiert auch tatsächlich so, wie er es gesagt hat. Dabei wird gerne “vergessen”, wie oft er mit seinen Voraussagen falsch lag.

Ich habe bereits gesagt, dass Schirinowski ein USA-Verehrer ist, der alle Anweisungen aus Washington durchführt, ohne nachzudenken.

Am 27. Dezember 2021 erklärt Schirinowski: «Denken Sie, dass das Jahr 2022 friedlich sein wird? Nein, friedlich wird es nicht sein! Das Jahr 2022 wird ein Jahr des Krieges werden. Am 22. Februar um Punkt 4 Uhr bricht der Krieg aus.» Für alle, die über unser Volksgedächtnis verfügen, die ihre eigenen Vorfahren nicht vergessen haben, die nicht vergessen haben, welch eine harte Probe der Krieg für das Land war, ist es klar, dass Schirinowski einen Vergleich macht – «am 22.» und dann «um Punkt 4 Uhr» in Anspielung auf den 22. Juni 1941, 4 Uhr. Diese beiden Komponenten tragen etwas Schlimmes, etwas Negatives in sich.

Was hören wir also? Es gab mehrere Prognosen von den westlichen Medien, wie der Krieg genau ablaufen wird. Die westlichen Medien haben behauptet, dass Russland zwei Tage lang die ukrainischen Städte bombardieren wird, bevor sie direkt eindringen. Es wurde gesagt, dass Russland mehrere Raketen und Bomben verwenden wird, um ukrainische Städte zu beschießen. Und nun, wie hat der Krieg tatsächlich begonnen? – Ganz anders. Absolut anders. Das Schema «Kiew-Bombardierung am 22. um Punkt 4 Uhr» hat nicht geklappt. Damals im Jahr 1941 waren es die Faschisten, die Kiew bombardiert haben – nun wollte man die Russen als Bösewichte zeigen. Doch das ging daneben.

Am 25. Februar um 2 Uhr nachts meldet CNN die dringende Information, dass die Russen um 4 Uhr den Bombenangriff auf Kiew ausüben werden. Doch es kam zu keinem massiven Beschuss. Eine einzige Rakete kam (passend um Punkt 4 Uhr) angeflogen und hat die Fassade eines Hauses vorbildlich zerstört. Schau einer an, wie hellsichtig CNN nur ist! (Ironie) Wenn die Russen keinen Bombenangriff starten, muss man so etwas also selber organisieren. So wird die Provokation kurzerhand organisiert. Und die Vorbereitung darauf hat Schirinowski übernommen – er hat «den 22.» und «4 Uhr morgens» in Bezug auf die Situation in der Ukraine gebracht. Doch es ist klar, worauf er hinaus will, was für einen Vergleich er damit machen will. Kurz zu den aktuellen Kampfhandlungen: Betrachtet Euch nur, wie die USA irakische Städte bombardierten und wie lange das dauerte. Und schaut jetzt auf die Kampfhandlungen in die Ukraine! Mehr möchte ich zur Zeit dazu nicht sagen. Die Zeit ist noch nicht reif, um darüber zu reden.

Schirinowski ist einer der Menschen, die ständig behaupten, dass man die Ukraine aufteilen soll. Er schlägt irgendwelche idiotische Schemata vor – eine Föderation, eine Konföderation. Warum sage ich «idiotisch»? – Aus einem ganz einfachen Grunde. Eine Föderation oder Konföderation können nur die Staatsgebilde bilden, die eine ähnliche Ideologie haben. Eine gemeinsame Ideologie muss als Grundlage der Vereinigung dienen. Es darf kein Konflikt der Ideologien vorliegen. Nun schauen Sie: Der Südosten der Ukraine ist durch und durch russisch von der Ideologie her. Dort ist die russische Sprache, dort ist die russische Welt. Die Westukraine ist eine Bandera-Zuchtstation, in der man aus den Menschen Marginalen macht.

Und was hören wir nur? Schirinowski redet immer wieder über die Notwendigkeit, die Ukraine aufzuteilen. Bandera-Lumpen gehen nach links, alle anderen nach rechts. Doch das Projekt existiert nach wie vor. Strukturell gesehen fing dieses Projekt an, sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu verwirklichen, und zwar durch den österreichischen Generalstab. Der Kronprinz persönlich hat es beaufsichtigt. Und wir verstehen ganz gut, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt. Man macht vorsätzlich Lumpen, Unmenschen aus den russischen Menschen.

Also, wer die Aufteilung der Ukraine befürwortet, der sagt uns quasi: «Ihr müsst euch damit abfinden, einen Teil des russischen Territoriums aufzugeben, und zuzulassen, dass man aus den dort lebenden Russen weiter Unmenschen macht.» Man muss allen Menschen in der Ukraine ermöglichen, sich als Menschen zu verwirklichen.

Die supranationale Steuerung ist in diesem Sinne gegen Russland. Der Globale Prädiktor ist derjenige, der diesen Prozess seit langem steuert. Die konkrete Ausführung wird mal dem einem, mal anderen Land (den dahinter stehenden “Eliten”) anvertraut. Doch die Steuerung und die Unterstützung dieses Prozesses ist die Aufgabe des Globalen Prädiktors.

Das Projekt läuft also seit langem. Und es ist an der Zeit, diesem Projekt für immer ein Ende zu setzen. Tut man das jetzt nicht, bleibt die Bandera-Ideologie bestehen. Ressourcenbasis – die Menschen – werden ebenso nach wie vor verfügbar sein. Also wird man dann auch weiter in der Ukraine die Menschen erziehen, die gegen Russland sein werden. Diese Menschen kommen bereits hierher, um gegen Russland zu kämpfen.

Alle, die vorschlagen, die Ukraine auf zwei, drei, vier Teile aufzuteilen, alle, die eine Föderation oder Konföderation vorschlagen – all diese Menschen wissen ganz genau, dass sie darauf hinarbeiten, damit die Bandera-Zuchtstation weiter existiert. Und solange diese Bandera-Zuchtstation existiert, wird sich Russland immer wieder mit eigenem Blut waschen müssen. Nun sorgt Russland dafür, dass das Massaker ein Ende nimmt. Doch die Feinde von Russland, die sich als Patrioten tarnen, wollen, dass diese Gefahr für Russland bestehen bleibt. Darauf arbeiten die nun hin. Jetzt stellen sie Fragen wie «wie werden wir denn die Entnazifizierung der Ukraine durchführen?» und ähnliches. Dabei wird der Mensch, der im staatlichen Ausmaß denkt, niemals die Frage stellen, «wie», weil das eine Art Panik ist. Ein Staatsmann rätselt nicht umher, «wie», sondern löst gefasst die Aufgaben und findet den Weg.

Und nun haben wie die ukrainische Bevölkerung, die unter der Bandera-Macht extrem viel gelitten hat. Diese Bevölkerung kann und will der russischen Welt als loyale Stütze dienen. Wir müssen lediglich diese Loyalität zu unseren eigenen Gunsten einsetzen. Die Bandera-Lumpen, die jetzt massenweise als Flüchtlinge getarnt ins Ausland wollen – die soll man nicht aufhalten. Das wird die Prozesse der Entnazifizierung, der Entfaschisierung, der Entbanderisierung wesentlich vereinfachen. Wird diese Entnazifizierung nicht durchgeführt, sind alle unsere Soldaten umsonst gestorben. Dann war die ganze Militäroperation umsonst. Dann waren auch die ganzen wirtschaftlichen Krisen und Erschütterungen umsonst, der russische Widerstand gegen Außendruck war dann umsonst, alles war dann umsonst.

Umsonst – weil das bestehen bleibt, was man unbedingt eliminieren wollte. Das schlagen also denjenigen vor, die die Aufteilung der Ukraine befürworten. Solche Befürworter sind momentan zahlreicher denn je.

Doch kommen wir wieder auf die Sitzung des russischen Sicherheitsrates zurück. Was ist denn passiert? Allen war klar, was passieren wird, wenn Russland die Souveränität der Donezker und Lugansker Republiken anerkennt. Das wird automatische die de-facto Aufteilung der Ukraine bedeuten. Und es ist Russland, welches mit dieser Aufteilung der Ukraine beginnt. Nicht irgendeiner, sondern Russland ist daran schuld. Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, dass die Bandera-Zuchtstation aufrecht erhalten bleibt, was wiederum bedeutet, dass Russland mit diesem Problem und mit diesem Krieg bis ans Ende der Zeiten zu tun haben wird.

Und folgendes ist wichtig: Aktuell sind es die Vereinigten Staaten, die die Ukraine regieren. Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat oft gesagt, dass man mit den Vereinigten Staaten sprechen und verhandelt muss. Auch manche unserer “Patrioten” sagen: «Was sollen wir mit den Ukrainern reden, die entscheiden doch gar nichts. Man sollte unmittelbar und direkt mit den Vereinigten Staaten verhandeln.» Was soll der Quatsch? Man schlägt vor, dass Russland diesen Teil des Einflussgebiets aufgeben soll, und ihn der ausländischen Steuerung zu übergeben. Damit kommt die überstaatliche Steuerung vertreten durch die US-amerikanischen Landes-”Eliten” ohne Probleme klar. Die Ressourcen sind da. Und die Globalisten kommen damit auch gut zurecht, das ist auch für die von Bedeutung. Doch noch sind die Globalisten damit einverstanden, die Bandera-Zuchtstation zu eliminieren, weil sie viel größere Probleme vor sich haben – und zwar die US-amerikanische Landes-”Eliten”. Daher werden die Globalisten jetzt beide Augen zudrücken und sich mit allen anti-Bandera-Maßnahmen einverstanden geben.

Die Lage ist gerade also günstig, um die Bandera-Zuchtstation zu eliminieren. Doch diverse Schmutzfinken bei uns sagen «Nein, die Bandera-Zuchtstation soll weiter existieren.»

Also hat man dem Präsidenten Putin ein Ultimatum gestellt. Und wer hat das auf sich genommen? – Dmitrij Anatoljewitsch Medwedew, der angefangen hat, zu belehren. «Als ich damals 2008 Präsident war, habe ich dies und jenes gemacht.» Er hat 2008 das Land verraten, er hat es schon immer verraten.

Doch was sehen wir gerade? Das Internet explodiert nahezu von Lobeshymnen auf «Dmitrij, den Friedensmacher». Man nennt ihn «Dmitrij der Große». Man schreibt «er ist der wahre russische Präsident, nicht dieser Putin». Das war einer der Ziele! Dahin wollte man doch steuern! Das stand im Hintergrund! Der Plan war wie folgt: Putin gibt sich mit dem Ultimatum nicht einverstanden und wird suspendiert, und schon ist ein fertiger Kandidat als Präsident da – eine vollendete Marionette wie Selenski.

Und nun beachten Sie die Reaktion Putins. Man forderte ihn auf, unbedingt die Souveränität der Donezker und Lugansker Republiken anzuerkennen. Putin hat jedoch verstanden, welches Malheur das nach sich ziehen wird, wenn er nicht zustimmt. Dann wäre ein Staatsstreich, Bürgerkrieg und Chaos entstanden. Und diese Gefahr ist auch jetzt noch präsent, sie hat sich lediglich in den Hintergrund verlegt. Der Staatsstreich ist zeitlich verschoben, vorübergehend entschärft, kann jedoch immer noch passieren. Der Staatsstreich ist nicht komplett verhindert – darüber sollte man sich im Klaren sein.

Ich bleibe bei meiner Meinung: die Variante mit der Anerkennung der Donezker und Lugansker Republiken ist eine falsche Variante. Doch man musste die Menschen beschützen!

Und welche Variante wäre dann die richtige? – Die Variante, worüber ich bereits seit 2014 immer wieder rede. Es war notwendig, Donezker und Lugansker Republiken als Rechtsnachfolger der ukrainischen Staatlichkeit anzuerkennen. Und gleich wäre der Kreis geschlossen und man kann auch auf der internationalen politischen Arena die Frage stellen, dass die Ukraine vom internationalen Terrorismus angegriffen wurde, dass die einzigen Bruchstücke der ukrainischen Staatlichkeit aus der Donezker und Lugansker Republiken bestehen. Das alles ist bereits festgehalten. Das sollte man alles lediglich praktisch anwenden.

Im Falle der Anerkennung der Donezker und Lugansker Republiken als Rechtsnachfolger der ukrainischen Staatlichkeit hätte Russland mittels des Minsker Abkommens die Möglichkeit, unsere Streitkräfte legal einzusetzen, ohne dabei die Ukraine zu zersplittern. Im Gegenteil – das hätte zur Wiedervereinigung der Ukraine beigetragen. Das hätte dazu beigetragen, dass diejenigen, die den Staatsstreich vollzogen haben, die keinerlei Legitimität besitzen, aus der Staatsteueung entfernt worden wären. Das wäre die richtige Vorgehensweise gewesen und zwar seit 2014!

Die bandersche Ukraine existiert nur, weil es klan-korporative elitäre Gruppierungen in Russland gibt, die diese Ukraine mit Ressourcen versorgen – mit russischen Ressourcen, wohlgemerkt. Nur dank dieser Tatsache existiert die bandersche Ukraine. Diese russische Klans und korporative Gruppierungen sind vom Wunsch besessen, dem US-amerikanischen Herren zu dienen. So haben sie erreicht, dass Russland aus dem Minsker Abkommen ausgetreten ist und damit einen wichtigen Machthebel verloren hat. Doch längst nicht alles ist verloren, das muss man gleich sagen. Nun sieht es so aus, als ob Russland derjenige ist, der die Ukraine zersplittert.

So hat sich der Westen den Tatsachen stellen müssen: eigentlich hat der Westen gewonnen – doch etliches ging nicht nach Plan. Und was ging denn schief?

Der Plan des Westens war einfach. Die Truppen werden herangezogen (Ukrainische), die Republiken werden anerkannt – und der blutige Fleischwolf fängt an, sich zu drehen, und zwar für lange Jahre, und das alles schöpft Potential vom russischen Staat ab. Laut westlichem Plan sollte Russland in die Ostukraine einmarschieren, und die Bandera-Zuchtstation in der Westukraine sollte bestehen bleiben. Es sollten destruktive Prozesse in der Ukraine folgen. Doch Hauptsache – Russland bekommt unendliche Sanktionen, Russland versinkt in einen unendlichen Krieg ein – wie es mit dem Krieg in Tschetschenien war, solange Jelzin an der Macht war. Dann kam Putin – und der Krieg wurde beendet. In Russland entstehen ernste Probleme. Anti-Putin-Propaganda, Lobeshymnen und Hochpreisung von Medwedew als “Friedensstifter” und so weiter – das alles führt dazu, dass entweder ein Staatsstreich zustande kommt, oder Putin die Wahlen komplett verliert und Medwedew den Weg zum Präsidentschaftssessel frei räumt. Medwedew vollendet die Zerlegung der Ukraine. Na klar, er ist doch “Friedensmacher”! Während dieser Zeit werden die Ressourcen der Ukraine aufgebraucht sein. Russland wird noch irgendwas an Ressourcen übrig behalten. Plus emotionale Begeisterung, weil “Dmitrij der Friedensstifter” nun da ist. In der Westukraine bleibt die Bandera-Zuchtstation bestehen. Und weiter läuft alles seinen gewohnten Gang. Russland steckt im Krieg und Chaos. Medwedew bereitet nun Russland auf die Zerlegung vor.

Doch was hat nicht funktioniert am westlichen Plan? – Putin hat die Entnazifizierung sowie Entmilitarisierung der Ukraine zum Ziel erklärt. Das bedeutet, dass es bei der russischen Militäroperation nicht um den lokalen Schutz der Donezker und Lugansker Republiken geht, sondern um die komplette Entnazifizierung sowie Entmilitarisierung des ganzen ukrainischen Staates. Es geht darum, dass die Ukraine keine Gefahrenquelle für Russland mehr darstellt.

So kamen russische Landetruppen aus allen Richtungen. Sogar den Militärflughafen Gostomel nahe Kiew hat man unter Kontrolle gebracht. Damit hat der Westen nicht gerechnet. Nun ist der Westen erstarrt und rätselt, was weiter zu tun ist und wie man aus der ganzen Sache heraus kommt. Putin löst die Aufgabe auf radikale Weise. Putin hat dem Ultimatum zwar zugestimmt, realisiert dennoch nun seinen eigenen Plan – dem Plan, laut dem die Donezker und Lugansker Republiken als Rechtsnachfolger der ukrainischen Staatlichkeit anerkannt werden sollten. Faktisch löst Putin aktuell diese Aufgabe. Also muss der Westen nun reagieren.

Sie alle waren übrigens Zeugen der heftigen Auseinandersetzung zwischen den klan-korporativen Gruppierungen, die für Russland und gegen Russland sind. Immer wieder hört man zwei Namen: Pressesprecher Peskow und Außenminister Lawrow. Peskow sagt: «Die Verhandlungsbereitschaft ist ein positives Zeichen.» Lawrow erwidert: «Was für ein positives Zeichen denn?» Selenski redet schon die ganze Zeit über Verhandlungen und stellt unerfüllbare Bedingungen wie zum Beispiel die volle Kapitulation Russlands. Von welchen Verhandlungen kann da die Rede sein? Doch Peskow so: «Ach, was sagen Sie, die Ukrainer sind doch solch anständige Konfliktlotsen.» Lawrow erwidert: «Von welchen anständigen Konfliktlotsen ist die Rede? Weder Selenski ist einer, noch gibt es solche in seiner Umgebung.» Doch Peskow gibt nicht auf: «Selbst Präsident Putin erkennt Selenski als einzigen legitimen Präsidenten der Ukraine an.»

Und was ist dann am späten Abend am 25. Februar passiert? Putin hat lange erzählt, dass man sich mit den nazistischen Lumpen nicht absprechen oder verhandeln kann, dass man die Entnazifizierung durchziehen wird. Das alles hat sein Pressesprecher Peskow ignoriert. Er hat von sich aus gesprochen. Peskow lügt einfach und unverschämt, wann er behauptet, dass Putin den Präsidenten Selenski als das legitime Staatsoberhaupt der Ukraine anerkennt. Putin sagt über Selenski etwas ganz anderes, nämlich das Selenski ein vollendeter vollgekiffter Drogensüchtiger ist, und dass es daher unmöglich ist, mit Selenski zu verhandeln.

Putin sagt, dass es eine Clique von Junkies und Nazis ist, die in Kiew die Macht erobert hat. Mit solchen Typen kann man nicht verhandeln – die kann man nur entfernen.

Doch der Druck von außen ist nach wie vor da. Wie wir sehen, haben die Verhandlungen begonnen. Was da nun genau abläuft, weiß ich nicht. Wie bekannt gegeben wurde, wird es auch eine weitere Verhandlungsrunde geben. Also ist der Außendruck vorhanden. Allerdings achtet auf Zusammensetzung unserer Delegation. Die passt zu dem Stellenwert dieser Verhandlungen.

Also, alle haben gesehen, dass Putin das Ultimatum angenommen hat. Das Ultimatum hätte für Russland einfach katastrophale Folgen gehabt, doch das hat Russland verhindert, indem Russland nach Sicherheitsgarantien verlangt hat. Erst hat sich unser Außenministerium darauf eingesetzt, dass die Minsker Abkommen nicht in den Papierkorb geworfen werden. Die russischen Forderungen nach Sicherheitsgarantien haben dazu geführt, dass China nun bereit steht und abwartet, wie sich die Lage entwickelt. Wenn Russland endgültig zuckt und nachgibt, wenn sich Russland in irgendwelchen endlosen und sinnlosen Verhandlungsrunden einwickeln lässt, dann wird sich der Krieg in der Ukraine hinausziehen. In dieser Zeit wird der westliche Druck auf Russland nur zunehmen, so dass Russland nicht lange standhaft bleiben kann. Wenn die Lage sich so entwickelt, wird China als erster “springen” und die russischen Ressourcen erobern, um nicht zuzulassen, dass die Vereinigten Staaten an diese Ressourcen herankommen. Dann wird ein Kampf um Russland und die russischen Ressourcen ausbrechen – doch dann werden uns alle kaputt reißen.

Alle Länder der Welt haben sich nun bereit gemacht, nur weil Russland etwas gezuckt und etwas nachgegeben hat. Wenn Russland sich nun aufhalten lässt, ohne die Entnazifizierung der Ukraine zu vollenden, wenn Russland nun der Aufteilung der Ukraine zustimmt, war es das für Russland. Die Ukraine darf nur einheitlich, unitär existieren. Nur eine unitäre Ukraine wird es ermöglichen, die Bandera-Zuchtstation ordentlich und gründlich zu eliminieren. Menschen mit verschiedenen Kulturen und verschiedenen Ideologien können nicht in einem Staat existieren.

Es ist übrigens kein Krieg ausgebrochen. Das, was gerade läuft, ist eine militärische Sonderoperation. Daher werden lediglich die Infrastrukturknoten punktgenau angegriffen. Und wenn die Ukrainer daneben schießen und friedliche Menschen angreifen – entschuldigen Sie, da können wir nichts dafür. Wir können auch nichts dafür, dass ukrainische Soldaten ums Leben kommen. Unsere Armee zerstört nur deren Militärtechnik.

Unser Verteidigungsministerium hat den ukrainischen Soldaten klar gesagt: «Lassen Sie die Technik stehen, und gehen Sie entweder nach Hause oder ergeben Sie sich, und nach der Beendigung der militärischen Aktionen kehren Sie nach Hause zurück.» Und was will nun die Ukraine? Was brauchen nun die US-amerikanischen Landes-”Eliten”? – Chaos und Unordnung. Meinen Sie, dass die ukrainische Behörden einfach so tausende Schießgewehre (AK) an alle verteilt haben?

Den Angaben des ukrainischen Innenministeriums und des ukrainischen Verteidigungsministerium zufolge hat man zwischen 18 und 25 Tausend Gewehre mit Munition verteilt. Und das nur in Kiew. Verteilt wird jedoch auch in anderen ukrainischen Städten. Indem man die Gewehre verteilt, sorgt man für die Entstehung von Chaos. Dann fangen alle an, einander zu beschießen.

Um einen Staat zu bewahren muss man eine Wahrheit begreifen: «Das Gewaltmonopol darf nur bei dem Staat sein.»

Niemand hat vor, für Ordnung in der Ukraine zu sorgen. Man will, dass Russland in der Ukraine wie in einem Sumpf stecken bleibt, einsinkt, fest hängt. Doch egal, auch das wird überwunden. Vorausgesetzt, man handelt professionell und gut überlegt. Und die aktuellen Handlungen der russischen Armee sind im Großen und Ganzen professionell, obwohl ich an manche Generäle eine ernste Frage habe… doch noch ist es dafür zu früh.

Jetzt sollen die Militärkräfte ruhig arbeiten und wissen, dass das Volk diese Militäroperation unterstützt. Und es gab keine Alternativlösung. Es gab keine Alternative. Und daran sind die machthabenden elitären klan-korporative Gruppierungen in Russland schuld, die ständig die eigene Loyalität den westlichen Ländern gegenüber demonstrieren. Und darin ist eine große Gefahr enthalten. Das ist eine kolossale Gefahr. Der Westen übt weiter Druck auf Russland aus, was zum Dritten Weltkrieg – zum Nuklearkrieg – führen kann. Doch in so einem Krieg wird es keine Sieger geben.

Als Resultat solch einer Vorgehensweise rollt die Welt einem großen Krieg entgegen. Russland hat keine Wahl – der Westen hat Russland zur Vernichtung verurteilt. Die einzige Chance ist, dem Westen eine Niederlage zuzufügen. Der Westen hat doch klipp und klar gesagt, dass es in der modernen Welt keinen Platz für Russland gibt. Und Putin sagte, dass wir keine Welt benötigen, wo es kein Russland geben wird. Selbst falls der Konflikt sich nun irgendwie löst, wird der Westen die Bandera-Zuchtstation aufrecht erhalten, als Potential für die Zerstörung Russlands.

Also ist die Lage kritisch – doch längst nicht fatal. Dank dem klugen und fachgerechten Steuerungsmanöver Putins ist der Staatsstreich erstmal entschärft – doch nicht ganz verhindert. Und das muss man stets im Hinterkopf behalten. Und alles wird gut ausgehen, vorausgesetzt, die Bevölkerung wird Putin unterstützen.

Das ist alles, was ich in Kurzform zu den Ereignissen der Woche sagen kann.

Zusammenfassung vom 28.02.2022

vom Fonds Konzeptueller Technologien

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